Bloodline Detectives - Die DNA der Täter, Die Bestie
Staffel 6, Folge 5
Streame die Serie Bloodline Detectives - Die DNA der Täter Staffel 6
1980 wurde in Daytona Beach, Florida, ein unbekanntes Mordopfer gefunden. Jahrzehntelang als "Jane Doe 1980" bekannt, waren ihre Überreste eine eindringliche Erinnerung an ungelöste Gewalt in der Gemeinde. Der Fall nahm eine dramatische Wendung, als die moderne forensische genetische Genealogie im März 2024 endlich das Rätsel löste. Das Opfer war Pamela Kay Wittman, die 1979 oder 1980 verschwunden war. Ihre Leiche wurde mit dem berüchtigten Serienmörder Gerald Stano in Verbindung gebracht, der für den Tod zahlreicher Frauen verantwortlich war.
Neue Hoffnung1986 entdeckte ein Spaziergänger an der California State Route 67 die Leiche einer Frau. Da es keine Vermisstenanzeige gab, die auf sie passte, wurde sie nur als Jane Doe bekannt. Die Ermittler leiteten eine Untersuchung ein, aber ohne Namen konnten sie wenig ausrichten. Jahrzehnte später, im Jahr 2022, wandten sich die Ermittler der forensischen genetischen Genealogie zu, die sie schließlich zu einer Familie in Mexiko führte. Im Februar 2024 bestätigten die Behörden, dass Jane Doe Maria Pilar Del Gadillo Carrillo war, die nur wenige Monate vor ihrem Tod nach Kalifornien eingewandert war.
Der Vergewaltiger von Beaumont1979 verließ die Schülerin Esther Gonzalez nach einem Streit mit ihren Eltern ihr Zuhause in Beaumont, Kalifornien, und machte sich auf den Weg zum Haus ihrer Schwester. Sie kam dort nie an. Die Polizei erhielt am nächsten Tag einen Anruf, der sie zu Esthers Leiche führte. Esther war vergewaltigt und erschlagen worden. Der Anrufer, Randolph "Randy" Williamson, machte eine Aussage und bestand sogar einen Lügendetektortest, wodurch er die Ermittler davon überzeugte, dass er zufällig auf das Opfer gestoßen war. Erst 2022 wurde seine Leiche exhumiert und er als Täter identifiziert.
Mord bei Tageslicht1991 verließ die 16-jährige Sarah Yarborough ihr Zuhause in Federal Way, Washington, um an einem Schul-Wettbewerb teilzunehmen. Sie parkte an der Schule, schaffte es aber nie hinein. Später am Vormittag wurde ihre Leiche in einem Waldstück gefunden. Sie war am helllichten Tag angegriffen und getötet worden. Trotz Augenzeugenberichten über einen Mann, der sich verdächtig verhielt, und DNA-Spuren, die am Tatort gesichert wurden, geriet der Fall schnell ins Stocken. Erst 2019 kam es dank der Fortschritte in der DNA-Technologie und der forensischen genetischen Genealogie zu einem Durchbruch.
Die Bestie1979 wurde die 20-jährige Anna Marie Hlavka vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung in Portland, Oregon, aufgefunden. Die Ermittler sammelten physische Beweise am Tatort, darunter Spermaproben. Aufgrund der begrenzten forensischen Möglichkeiten im Jahr 1979 konnte jedoch kein Verdächtiger identifiziert werden. Trotz der Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden geriet die Untersuchung ins Stocken. Fast 40 Jahre lang blieb Annas Mord unaufgeklärt. 2019 gaben die Ermittler die konservierte DNA in eine öffentliche Genealogie-Datenbank ein, und fanden eine Übereinstimmung: Jerry Walter McFadden.
Leiche in der Parkgarage1967 wurde die 20-jährige Susan Galvin tot in einem Parkhausaufzug im Seattle Center aufgefunden. Die Ermittlungen erstreckten sich über Jahrzehnte. Die Ermittler untersuchten zahlreiche Hinweise und sammelten sowohl physische Beweise als auch Augenzeugenberichte. Trotz der damals gesammelten Beweise wurde der Fall für über 50 Jahre zu den Akten gelegt. Im Jahr 2018 nahmen die Ermittler die Untersuchungen mit Hilfe der forensischen genetischen Genealogie wieder auf. Sie erstellten anhand der DNA-Spuren einen Stammbaum, der zu Frank Wypych führte, einem Mann aus Seattle, der 1987 verstorben war.
Fehlende Teile2003 wurden in einem Müllcontainer in San Diego County die abgetrennten Beine einer Frau gefunden. Die Behörden konnten die Frau nicht identifizieren und der Fall blieb zunächst ungelöst. 2020 kam es zu einer bahnbrechenden Wende, als die Ermittler genetische Genealogie-Techniken einsetzten, um die Beweise erneut zu untersuchen. Dieser Prozess führte schließlich zur Identifizierung des Opfers als Laurie Potter. Laurie war nie als vermisst gemeldet worden. Weitere Untersuchungen brachten ihren Ehemann Jack Potter mit dem Mord in Verbindung. Er bekannte sich des Mordes zweiten Grades schuldig.
Tödlicher ValentinstagTerri McAdams wohnte in der Wohnung ihres Verlobten, während dieser verreist war. Am 14. Februar 1985 drang ein Unbekannter in die Wohnung ein. McAdams wurde sexuell missbraucht und getötet. Die Ermittler führten eine gründliche Untersuchung durch, doch aufgrund fehlender Hinweise und Verdächtiger geriet der Fall ins Stocken. 2021 schickte die Polizei physische Beweise an ein Labor zur DNA-Untersuchung, wo ein männliches DNA-Profil erstellt wurde. 2023 wurde die genetische Genealogie zur Ermittlung eingesetzt. Die Recherche führte die Ermittler zu einem verstorbenen Mann namens Bernard Sharp.
Kaltblütig1974 wollte die 25-jährige Mary K. Schlais von Minneapolis per Anhalter nach Madison, Wisconsin fahren. Später am selben Tag wurde Marys Leiche im Schnee gefunden. Trotz erster Hinweise kam die Untersuchung schnell zum Erliegen. Anfang der 2000er Jahre wurden die Beweise erneut untersucht. Die genetische Genealogie führte zu Jon Miller, einem 84-jährigen Mann aus Minnesota als potenziellem Verdächtigen. Miller gestand, Mary mitgenommen, sie zu sexuellen Handlungen gezwungen und erstochen zu haben, als sie sich wehrte. Fast 50 Jahre nach ihrem Mord wurde Marys Fall endlich gelöst.
Der Serienmörder Lindahl1976 wurde Pamela Maurer ermordet. Die Ermittler sammelten Beweise und gingen jeder Spur nach, aber es wurde kein Verdächtiger gefunden. 1979 verließ Kathy Halle ihre Wohnung, um ihre Schwester abzuholen, und kam nie an. Fast einen Monat später wurde ihre Leiche entdeckt. Auch ihr Mord blieb unaufgeklärt. 2019 wandten sich die Ermittler der forensischen genetischen Genealogie zu, was zu Bruce Lindahl führte. Lindahl war 1981 gestorben. Seine Leiche wurde exhumiert, und die DNA bestätigte ihn als Pams Mörder. Lindahls Identifizierung gab dem Fall Kathy neuen Auftrieb.
Tödliches Zuhause1959 wurden in Wisconsin die Überreste eines Kindes gefunden. Sie konnten nicht identifiziert werden, und der Fall blieb ungeklärt. Jahrzehntelang blieb das Kind nur als anonymes Opfer in Erinnerung. Seit langem gab es Verdachtsmomente gegen William und Hilja Jutila. 1966 gestanden beide Jutilas der Polizei, dass Hilja den Jungen zu Tode geprügelt und seine Leiche an der Autobahn nach Chicago entsorgt hatte. Da jedoch keine eindeutigen Beweise für die Identität vorlagen, mussten die Staatsanwälte die Anklage fallen lassen. Im November 2024 wurde der Junge offiziell identifiziert und das Rätsel gelöst.
Auf dem Schulweg1982 verschwand die fünfjährige Anne Pham auf dem Weg zur Schule in Seaside, Kalifornien, und wurde zwei Tage später ermordet aufgefunden. Der Fall blieb fast 40 Jahre ungelöst. 2020 führten moderne DNA-Analysen zu Robert John Lanoue, einem damals in Fort Ord stationierten Soldaten, der in der Nähe der Familie lebte. DNA-Beweise bestätigten seine Täterschaft. 2022 gestand er und wurde zu 25 Jahren bis lebenslanger Haft verurteilt. Annes Eltern erlebten die Aufklärung des Falls nicht mehr.
Haariges Beweisstück1983 wurde die 14 jährige Rashell Ward auf dem Weg zur Schule entführt und später missbraucht und erschossen aufgefunden. Trotz zahlreicher Hinweise blieb der Fall jahrzehntelang ungelöst. 2022 nutzten Ermittler erstmals genetische Genealogie und analysierten ein fremdes Haar, das am Tatort gefunden wurde. Die Spur führte zu Johnny Lee Coy, der bereits wegen ähnlicher Verbrechen verurteilt war und 2019 im Gefängnis starb. DNA Proben seiner Familie und aus dem Gefängnis bestätigten schließlich seine Täterschaft.
Blutspuren1999 fand die Polizei im Haus von Mark Dribin Blutspuren, doch er war nirgendwo aufzufinden. Erst 2019 brachte moderne DNA Analyse eine Spur zu Christopher Lovrien, dessen DNA mit Tatortproben übereinstimmte. 2020 wurde er verhaftet; auf seinem Grundstück entdeckte die Polizei zudem die zerstückelten Überreste von Kenneth Griffin. 2024 gestand Lovrien den Totschlag an Dribin und wurde für Griffins Mord verurteilt. Insgesamt erhielt er 46 Jahre Haft. Trotz fehlender Leiche zeigt der Fall die Kraft forensischer Genealogie.
Weggeworfenes Leben2013 wurde in Portland die Leiche eines neugeborenen Mädchens gefunden. Der Fall blieb jahrelang ungeklärt, bis 2019 mithilfe forensischer Genealogie neue Ermittlungen begannen. 2020 führte eine DNA Analyse zum Vater, Alnath Omar Oliver, der eine 15 Jährige geschwängert und ihr medizinische Versorgung verweigert hatte. 2023 wurde er u. a. wegen Totschlags angeklagt. Der Fall unterstreicht die Bedeutung von Oregons Safe Haven Gesetz, das es erlaubt, Babys bis zu einem Alter von 30 Tagen sicher bei einem Mitarbeiter einer medizinischen Einrichtung, einer Polizeistation oder einer Feuerwache abzugeben.
Die Stanford-MordeIn den 1970ern erschütterten zwei Morde nahe der Stanford University die Bay Area: 1973 wurde Leslie Perlov erwürgt aufgefunden, 1974 wurde Janet Taylor erdrosselt. Beide Fälle blieben jahrzehntelang ungelöst. Erst moderne forensische Genealogie brachte 2016 Bewegung in die Ermittlungen. DNA-Spuren führten zu John Arthur Getreu, einem früheren Stanford Mitarbeiter mit gewalttätiger Vergangenheit. Ein weggeworfener Kaffeebecher bestätigte den Treffer. Getreu wurde 2018 festgenommen, später für beide Morde verurteilt und starb im Gefängnis.
Der Vergewaltiger am TelefonZwischen 1982 und 1997 verübte ein maskierter Täter in Kalifornien, Michigan und Ohio mehrere sexuelle Überfälle in Wohnungen. Die Fälle blieben lange ungelöst. Erst die erneute DNA Analyse der Fälle in Ventura, Kalifornien, zeigte Übereinstimmungen mit weiteren Tatorten und enttarnte einen Serienvergewaltiger. Durch forensische Genealogie führte die Spur zu Sean Patrick McNulty, einem Ex Navy Taucher, der 1997 Suizid beging. Eine alte DNA Probe aus Indiana bestätigte ihn als Täter aller Fälle. Nach über 40 Jahren erhielten die Opfer endlich Gewissheit.
Mord in Montana1996 verschwand die 15-jährige Danni Houchins in Montana. Sie wurde nahe eines Angelplatzes tot aufgefunden, mit Spuren sexueller Gewalt und fremder DNA, die lange niemandem zugeordnet werden konnte. Erst durch forensische Genealogie identifizierten Ermittler 2021 Paul Hutchinson als Verdächtigen. Nach einer Befragung 2024 nahm er sich das Leben; seine DNA stimmte eindeutig überein. Für die Familie brachte dies späten Abschluss, während mögliche weitere Verbindungen zu ungelösten Fällen noch geprüft werden.
Die Leiche von Vista1984 wurde Teresa Solecki in San Diego County ermordet. Ihre Leiche wurde nackt, schwer misshandelt und erwürgt in einem abgelegenen Gebiet nahe Vista gefunden. Trotz intensiver Ermittlungen blieb der Fall lange ungelöst. Erst 2020 führte forensische genetische Genealogie zum Täter Charles Lane Morgan, der bereits 1984 tödlich verunglückt war. Für Teresas Familie brachte die späte Identifizierung endlich Gewissheit und markierte einen wichtigen Fortschritt in der Cold-Case-Arbeit.
Der letzte Albtraum1990 wurde Jenny Zitricki in ihrer Wohnung ermordet. Sie wurde im Schlaf überfallen, sexuell missbraucht und brutal getötet. Trotz intensiver Ermittlungen blieb der Fall lange ungelöst, bis DNA Spuren ab 2006 mehrere Verbrechen miteinander verbanden. 2018 bestätigte genetische Genealogie, dass der Seriengewalttäter Robert Eugene Brashers verantwortlich war. Seine Identifizierung brachte den Familien der Opfer späten Abschluss und zeigte die Bedeutung neuer forensischer Methoden.
mehr- Über diese Folge
- 1979 wurde die 20-jährige Anna Marie Hlavka vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung in Portland, Oregon, aufgefunden. Die Ermittler sammelten physische Beweise am Tatort, darunter Spermaproben. Aufgrund der begrenzten forensischen Möglichkeiten im Jahr 1979 konnte jedoch kein Verdächtiger identifiziert werden. Trotz der Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden geriet die Untersuchung ins Stocken. Fast 40 Jahre lang blieb Annas Mord unaufgeklärt. 2019 gaben die Ermittler die konservierte DNA in eine öffentliche Genealogie-Datenbank ein, und fanden eine Übereinstimmung: Jerry Walter McFadden.
- 12HD
- CrewEmile Dinneen (Regie), Derek Dillon (Regie)
- GenreTrue-Crime-Serie, Dokumentarserie
- Staffeln4
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