Löwengrube, Barfrau (1951)
Staffel 1, Folge 30
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Sie ist ärmlich, die Hochzeitsgesellschaft in einem Dorf irgendwo zwischen München und Bad Tölz. Endlich sind Agnes und Ludwig Grandauer vor Gott zusammengeführt worden, nachdem bereits vor drei Jahren die Geburt des Sohnes Karl den Bund fürs Leben besiegelt hatte. Die trotz aller Entbehrungen fröhliche und vom Hausierer Eccell mit Liedern unterhaltene Hochzeitsgesellschaft wird unvermutet bereichert um einen illustren Gast: Der Münchener Geschäftsinhaber Gantner gesellt sich zu den Feiernden und nimmt an den Sprüchen des Hausierers Anstoß. Schnell findet das Hochzeitsfest ein abruptes Ende. Tags darauf ist der Herr Gantner spurlos verschwunden. Der Verdacht fällt sofort auf den Hausierer.
Abgründe (1909)Während Ludwig Grandauer gemeinsam mit seinem Kollegen Lederer die Umstände des Selbstmords eines Mädchenpensionatsdirektors untersucht, wird seinem Sohn Karl das Fahrrad gestohlen. Freund Biwi schlägt ein gewagtes Geldbeschaffungsprogramm vor. Unterdessen kommen Karlis Vater und die Kollegen in der Abteilung von Herrn Grüner deutlich voran, denn die Lehrerin Frau Nieröse plaudert. Sie beschuldigt die Gattin des Direktors, einen Geliebten zu haben und am Selbstmord schuld zu sein. Doch Grüner will hinter dieser Information nur die Eifersucht einer vernachlässigten alten Jungfer erkennen und lässt den misstrauischen Grandauer mit seiner Version des Tathergangs abblitzen.
Herrenfahrer (1910)Ludwig Grandauer ist mit Kommissar Grüner auf dem Weg zum Tatort außerhalb Münchens. Er ist bedrückt, weil er sich Sorgen um die Gesundheit seiner Frau Agnes macht. Daheim versucht die kleine Luise, die Hausarbeit für die Mutter zu erledigen; sie hat sichtlich Mühe mit den beiden Brüdern. Vater Grandauer hat derweil die Familie eines Mordverdächtigen aufgesucht und ist betroffen über Armseligkeit und Elend der kleinen Leute. Auf der anderen Seite ärgert ihn, dass ein sogenannter General aus Berlin, sich der Münchner Polizei gegenüber maßlos arrogant verhält; dabei sprechen alle Indizien gegen diesen Herrenfahrer.
Wachablösung (1914)Einzug in der neuen Polizeidirektion, der Löwengrube. Der Neue, der siebengescheite Gymnasiast Dannenberg, passt Grandauer gar nicht - und zu allem Übel haben sie seinen Karl auch noch eingezogen. Der ist immer noch nicht zu Hause, als sich im Frühsommer der Todestag von Agnes Grandauer jährt. Auf dem Friedhof begegnet man Herrn Grüner mit Gattin, der zur Aufheiterung einen Ausflug ins Isartal vorschlägt. Grandauer lässt sich von Tochter Luise erweichen, Karls Freund Biwi mitzunehmen, der Heimaturlaub bekommen hat. Der fröhliche Trubel während der Rast in der Waldwirtschaft wird jäh unterbrochen von der Meldung des Attentats auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo.
Heimkehr (1918/1919)Karls Vater ist gestorben. In der Wohnung haben sich wildfremde Mieter eingerichtet. Schwester Luise hat den Bäckermeister Max Kreitmeier geheiratet. Groß ist dort die Freude über Karls Heimkehr. Die Stadt ist verwahrlost, kaum etwas funktioniert und Kurt Eisner bemüht sich, die von ihm ausgerufene Republik aufrechtzuerhalten. Da gehört Karl noch zu den Glücklichen, als er Arbeit als Fotolaborant bei der Polizei findet. Durch einen ausgerissenen Hund kommt Karl mit dessen Besitzerin ins Gespräch. Einige Zeit später trifft er sie zufällig wieder - in der elterlichen Musikalienhandlung Soleder, wo er ein Geschenk kaufen will.
Konsequenzen (1920)Karl arbeitet bei der Mordkommission. Er muss den Tod eines Hausmädchens klären, das anscheinend von einem Täter mit deutsch-nationaler Gesinnung umgebracht wurde. Die Tote war im Hause Soleder angestellt. So kommt Karl durch seine Ermittlungen auch der Tochter des Hauses wieder näher.
Polterabend (1923)Traudl und Sara, die Freundin von Kurt, können über die horrenden Preise für Hochzeitskleider nur staunen. Drum näht man bei Soleders selbst. Weit schwieriger gestaltet sich die Suche nach dem Hochzeitsanzug für den Bräutigam. Welches Glück, dass Karl beinahe von einer Luxuslimousine überfahren wird, die sein Jugendfreund Willy steuert. Einen Cut und passende Schuhe könne er ohne weiteres besorgen; er sei jetzt in der Filmbranche als Ausstatter tätig. Bei den Soleders sieht der Pfarrer nach dem Rechten - vor allem in kulinarischer Hinsicht - und übersieht dabei, wie alle anderen auch, dass die Welt von Vater Soleder zusammenbricht, als er einen Brief vom Konkursverwalter bekommt.
Umzüge (1923)Die Hochzeit von Karl und Traudl wird verschoben, da Traudls Vater verstorben ist. Die politische Lage spitzt sich derweil zu: Hitler marschiert mit seinen bewaffneten Gefolgsleuten zur Feldherrenhalle in München.
Schlafzimmergeschichten (1929)Traudl ist mit ihrem Sohn Rudi in der Stadt unterwegs und trifft dort auf ihren Schwager Adi. Karl Grandauer ermittelt in einem Mordfall: kurz vor einer Hörfunksendung ist ein Musiker tödlich zusammen gebrochen. Vermutlich Blausäurevergiftung.
Notpolizei (1931)Zwei Notpolizisten richten einen angeblichen Einbrecher so übel zu, dass er an den Folgen der Misshandlungen stirbt. Als Grandauer ermitteln will, gerät er unter Druck: Die beiden sind Nazi-Parteigenossen und der Verstorbene war Kommunist. - Schade, dass Herr Buberl und sein Hunderl evangelisch sind - so bleiben Oma Soleder lediglich die wenigen Minuten vor dem Gottesdienst zum kurzen Ratsch. Für die gilt es jedoch, sich nach allen Regeln der Kunst aufzuputzen, um dann die Neuigkeiten auszutauschen und zögerlich eine Einladung anzunehmen, die Herr Buberl fürs Theater ausgesprochen hat: Es geht ins 'Weiße Rössl'.
Kehraus (1933)Dass Hitler Reichskanzler geworden ist und dass der Bäckergeselle von Max, wie viele Linke, in der vergangenen Nacht verhaftet worden ist, kümmert Karl Grandauer wenig - er hat heute nur fürchterliche Zahnschmerzen. Schwager Kurt dagegen widmet dem Ereignis schon wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Schließlich sitzt sein Schwiegervater, ein jüdischer Hutgeschäftsbesitzer, in Berlin und will von einer Gefahr nichts wissen.
Volkswille (1933)Als Rudi Grandauer von der Schule heimkommt, erzählt er seiner Oma und seiner Mutter, dass ein Junge in Jungvolkuniform erschossen aufgefunden wurde. Es ist an seinem Vater Karl, die Todesursache zu klären.
Frühlingsanfang (1933)Karl Grandauer erfährt, dass ein alter Jude in seiner Wohnung Opfer einer Gasvergiftung geworden ist. Oma Soleder möchte derweil Karls Karriere unterstützen und sympathisiert mit der Gattin eines SS-Scharführers - mit fatalen Folgen.
Bartholomäusnacht (1934)Die Strohwitwe Traudl geht mit Karls ehemaligem Chef, Amtsmann Grüner, auf das Sommerfest der Münchner Polizei. Dort lernt sie den jungen Beamten Tussin kennen und schätzen. Doch Tussin hat anscheinend homosexuelle Neigungen und ist deswegen in Gefahr.
Heimtücke (1935)Nach Jahren wirtschaftlicher Not geht es wieder ein wenig besser, weshalb sich Karl mit seiner Familie auf dem Oktoberfest vergnügen möchte. Doch muss seine Familie kurzfristig alleine gehen, Karls Schwager Kurt hat eine Vorladung ins Polizeipräsidium erhalten.
Tauwetter (1936)Olympische Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen: Sogar im Polizeipräsidium ist es erlaubt, die Radioübertragungen mitzuhören. Kommissar Grandauer allerdings befürchtet, dass der Arbeitsfleiß seiner Kollegen bei der Aufklärung eines mysteriösen Gewaltverbrechens leiden könnte. Schwager Kurt sitzt im Gefängnis. Für alle Bekannten ist er "verreist". Seine Frau Sara muss alleine nach Berlin zur Beerdigung ihrer Mutter. Traudl erhält endlich die Einwilligung ihres Mannes, die Schwägerin zu begleiten. Zur gleichen Zeit stellt Dr. Adolf Grandauer seine junge Gemahlin den Kreitmeiers vor. Anfang März 1936 wird Kurt Soleder aus dem Gefängnis entlassen. Nun ist er zwar frei, hat aber Berufsverbot.
Veränderungen (1936)Luise Kreitmeier ist plötzlich gestorben. Max verliert aus Trauer jegliches Interesse am Geschäft. Seine Cousine Kathi kommt als Aushilfe in die Bäckerei. Aber Max verleidet ihr durch seine Unfreundlichkeit alle Arbeitsfreude - bis sie aufgibt und wieder zurück zu ihren Verwandten aufs Land zieht. Bei den Grandauers dagegen herrscht Grund zur Freude. Karl ist zum Oberkommissar befördert worden. Freude auch bei Familie Dr. Adolf Grandauer: Es gibt schon wieder Nachwuchs. In der Bäckerei muss derweil Kurts Frau Sara mit der bayerischen Kundschaft zurechtkommen. Ebenfalls Veränderungen in der Mordabteilung der Löwengrube: Überall ist der Einfluss der neuen Partei zu spüren.
Gewalttäter (1938)Herbst 1938 - seit Jahren hält ein Triebtäter München und Umgebung in Atem. Mitten in der Nacht muss Karl zum Tatort: Ein neuer Überfall! Der Eisenbahner Eichwald bietet sich den Kriminalbeamten als Zeuge an. Überall in München ist zu spüren, dass die Saat Adolf Hitlers aufgeht; Nazihorden demolieren jüdische Geschäfte. Fassungslos stehen Oma Soleder und Traudl Grandauer vor so viel Brutalität. Die Untätigkeit der Polizei in der "Reichskristallnacht" erscheint in eigenartigem Gegensatz zu dem hektischen Nachdruck, mit dem im Triebtäterfall ermittelt wird. Karl hat keinen Erfolg und gerät in Bedrängnis; er flüchtet sich mit seiner Familie in die Weihnachtsvorbereitungen.
Sommerfrische (1939)1939 - Adi, der Aufsteiger der Grandauers, nimmt die Familie seines Bruders mit in die Sommerfrische nach Garmisch-Partenkirchen. Die Reisevorbereitungen halten Traudl, Karl und die Oma in Atem. Im letzten Augenblick wird Karl Grandauer ins Büro zurückbeordert, weil Kriminalrat Deinlein ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ein Meldebogen, der als verschwunden gelten soll, wird für die beiden Beamten zum Problem. Aber ein größeres stellt es in den Schatten: Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
Vorsehung (1939)November 1939 - Frisch von der Front kommt Adi Grandauer zu seiner Familie nach München. Im Bürgerbräukeller: das Attentat auf Hitler, acht Tote, sechzig Verletzte, aber der Führer ist unverletzt und auch Adolf Grandauer. Karl Grandauer und Kollegen ermitteln am Tatort, bis die Gestapo den Fall übernimmt. Zu Hause bastelt Karl Grandauer an einer Weihnachtsüberraschung für seine beiden Buben: einer elektrischen Eisenbahn. Den Bombenbastler Georg Elser, den Bürgerbräu-Attentäter, hat man inzwischen gefasst. Er wird nach Berlin überstellt. Auch Kurt und seine jüdische Frau Sara sind auf dem Weg nach Berlin, um ihren Vater zu besuchen, der sich dort in seiner Wohnung eingeigelt hat.
Wehrkraftzersetzung (1940)Ende 1940 - Hitlerjunge Rudi Grandauer kommt zum Ärger von Oma und Vater Karl spät aus dem Kino nach Hause; die Reifen seines Fahrrades sind zerstochen worden. Für Rudi ist die Sache klar, das waren welche von den Stenzen, die sich durch ihre langen Haare deutlich von der Staatsjugend unterscheiden. Auf einem Bahngleis wird ein Jugendlicher tot aufgefunden. Was zunächst als Selbstmord oder Unfall erscheint, führt Karl Grandauer zu einer komplizierten Ermittlung. Der Tote hat Einstiche im Arm und ist offensichtlich an der zu hohen Dosierung eines Medikaments gestorben. Grandauer gelingt es, die Zusammenhänge zu klären, aber der Täter entkommt.
Fasanenjagd (1945)Anfang 1945 brennt das Haus, in dem die Grandauers wohnen, in einer Bombennacht nieder. Die Obdachlosen finden - wie früher schon die Soleders - Unterschlupf in der Bäckerei Kreitmeier. Max ist auch derjenige, der handelt, als Sara einem mysteriösen Gestellungsbefehl folgen soll. Er sorgt dafür, dass die Jüdin gemeinsam mit der Oma und den Kindern zu Verwandten seiner Frau Kathi gebracht wird und sich dort versteckt hält. Bei Kreitmeiers hat man die Backstube zum Luftschutzkeller umfunktioniert; ein junger Deserteur sucht Zuflucht und wird aufgenommen. Am 30. April 1945 marschieren die Amerikaner in München ein. Im Büro der Löwengrube verhaften sie Karl Grandauer und seinen Kollegen Kargus.
Erbschaft (1945)Mai 1945: Onkel Rudi ist tot. Die Grandauers hoffen, seine Wohnung zu übernehmen, weil sie seine Erben sind. Als Karl erfährt, dass eine Flüchtlingsfamilie die Wohnung besetzt hat, verliert er die Fassung. Auch im Polizeipräsidium gerät die alte Ordnung in Gefahr: Auf den Posten des Abteilungsleiters Deinlein setzen die Amerikaner den Kollegen Schäfer. Die Verwandtschaft, die während des Krieges in der Bäckerei zusammengelebt hat, strebt auseinander. Die Soleders wollen ausziehen und Kurt genießt es sichtlich, dem ehemaligen Blockwart Uhl mitteilen zu können, dass ihnen ihre alte Schwabinger Wohnung wieder zusteht. Bei Max und Kathi bleibt noch ein zugelaufener Deserteur, ein Kamerad Rudis.
Abrechnung (1945)Im Dezember 1945 leben die Grandauers immer noch in der Bäckerei Kreitmeier; die vom Amtmann Grüner geerbte Wohnung haben die Amerikaner beschlagnahmt. Oma Soleder ist mit Kurt, Sara und Gerti in die alte Schwabinger Wohnung gezogen. Nicht ganz ohne Neid sieht Karl, dass Schwager Kurt auf der Sonnenseite des Lebens steht. Beruflich hat Grandauer mit einem Mordfall zu tun, in den offensichtlich drei Brüder verwickelt sind; sie haben mit einem Nazi abgerechnet. Die bittere Nachricht, dass Sohn Rudi kurz vor Kriegsende desertiert ist und erschossen wurde, will Karl nicht wahrhaben, aber verdrängen kann er sie nicht. Doch der jüngere Sohn Maxi kehrt unversehrt heim.
Funkstille (1946)Juli 1946 - Karl Grandauer hat seinen früheren Chef Deinlein überrundet und ist zum Leiter der Mordabteilung avanciert. Nur: Die neue Führungsposition schlägt ihm auf den Magen - genauso wie die berühmte Fragebogenaktion, die Licht in die politische Vergangenheit bringen soll, Bruder Adi war nun mal ein "Hundertfünfzigprozentiger". Dass Sohn Maxi seine Jugendliebe wiedergefunden hat und heiraten will, fördert ebenfalls nicht Karl Grandauers Wohlbefinden. Kurt Soleder, Opfer des Nazi-Regimes, hat in den Rundfunk zurückgefunden. Bei der Verfolgung alter Nazis schlägt er über die Stränge.
Kopfgeld (1948)Erst im Juni 1948 kehrt Adi aus russischer Kriegsgefangenschaft heim. Versteinert steht er vor der Bretterwand, wo sich vorher das Haus erhob, in dem er mit seiner Familie gelebt hat. Erschöpft findet er den Weg durch die Ruinen zur "Löwengrube" und dann zur Bäckerei Kreitmeier. Traudl und Karl Grandauer sind Großeltern geworden. Die Taufe des Sprösslings von Maxi und seiner Hildegard bringt Unruhe in die gesamte Verwandtschaft. Die Familien, die durch die Hochzeit zusammengeführt wurden, spüren wenig Begeisterung füreinander. Dazu kommt die Währungsreform: Mit 40 DM fängt jeder von vorne an. Erspartes noch Ererbtes ist nichts mehr wert. Die Tauffeier ist infrage gestellt.
Milchkaramellen (1950)Juli 1950: Die Tigerbande hat eine Filmpension überfallen und dabei einen Mann getötet. Karl bearbeitet den Fall, wobei die Rivalität im Polizeipräsidium seine Aufgabe erschwert. Bei Sara und Kurt Soleder zeigt sich immer mehr, dass sie sich in den letzten Jahren entfremdet haben. Trotzdem bemüht sich Sara, die Ehe zu retten. Oma Soleder hat eine Kur verordnet bekommen und lädt Traudl Grandauer ein, sie zu begleiten. Nur schwer kann sich Karl entschließen, seiner Frau diese Erholung zu gönnen. Nur die Bäckerei Kreitmeier bleibt der ruhende Pol. Max hat ein Café eingerichtet, das später von den jungen Verwandten aus Neuseeland übernommen werden soll. Es geht aufwärts mit der Wirtschaft.
Tigerbande (1950)August 1950: Ein Skelettfund in den Ruinen Münchens führt die Mordkommission erneut auf die Spur der Tigerbande. Unter dem Druck der Nachforschungen kommt es bei den Bandenmitgliedern zu Auseinandersetzungen. Hardy will aussteigen. Er zieht die Freundin von Conny ins Vertrauen und sie bringt ihn dazu, ein Geständnis abzulegen. Bei den Ermittlungen macht Karl Grandauer einen Fehler: Die Polizei kommt zu spät, um den Tod des Kronzeugen zu verhindern. Mit all diesen Schwierigkeiten muss Karl allein zurechtkommen, da Traudl mit Oma Soleder noch immer in Kur weilt. Sein Besuch bei Traudl und Oma misslingt, da das Taxi des Metzger-Willy den Dienst versagt.
Mütter (1950)Herbst 1950: Karl wurde inzwischen befördert; die Kollegen sehen das allerdings eher als Strafversetzung. Er wird "Verzahnungsinspektor" - ein ruhiger Posten - ein Resultat des Misserfolges im Fall Tigerbande. Bei Familie Kreitmeier bringt ein Anruf Unruhe ins Haus - am Telefon soll Rudi Grandauer gewesen sein! Er war doch aber für tot erklärt worden! Gerti Soleder, die Tochter von Kurt und Sara, weiß längst, dass ihr Vater untreu ist - nur Oma Soleder ist darüber noch entrüstet und stellt mit kriminalistischem Eifer Nachforschungen an, wobei sich herausstellt, dass diese "junge Person" ganz andere Moralvorstellungen hat.
Barfrau (1951)Rudi ist wieder zurück. Seine Eltern gewöhnen sich gerne daran. Weniger Freude macht ihnen ihr Sohn Maxi, der bei Familie Fröschl nicht gerade ein schönes Leben hat, zumal seine Frau vor Handgreiflichkeiten nicht zurückschreckt. Immer wieder klagt er seiner Mutter sein Leid. Als die Eltern erfahren, dass Rudi mit einer Barfrau engeren Kontakt hat, überschreitet Karl Grandauer seine Kompetenzen: Bei der Einsicht der Akten stellt er fest, dass Vera Woitschek nicht die richtige Frau für seinen Sohn ist. Mit dem Café Kreitmeier geht es weiter wirtschaftlich aufwärts. Das junge Paar aus Neuseeland führt es. Aufwärts geht es auch mit der Druckerei Fröschl und den Filmprojekten von Willy Leitner.
Unschuld (1952)Adi Grandauer ist wieder zum Staatsanwalt ernannt worden. Sein Sohn Hermann ist Lehrling in einem Möbelgeschäft. Um seinem Schwarm Elfi zu imponieren, erzählt er ihr, wie viel Geld er im Auftrag seiner Firma zur Bank bringt. Elfis Onkel Martin Rampf plant einen Überfall. Bei den Ermittlungen werden Karl Grandauer heftige Vorwürfe von seinem Kollegen gemacht. Die Nachricht, dass sich Amtmann Deinlein verlobt, kann ihn auch nicht erheitern. - Im Haus Kreitmeier bereitet ein Brief von entfernten Verwandten aus der Ostzone etwas Unruhe, da zu erwarten ist, dass diese drei Personen Unterschlupf suchen.
Abschied (1954)Zum Jahresende 1954 wird Karl pensioniert. Für Traudl und Oma Soleder beginnt eine schwere Zeit, denn Karl repariert alles kaputt und weiß immer alles besser. Das Filmgeschäft mit Fröschl hat Willy Leitner einen Gefängnisaufenthalt eingebracht. Nach seiner Entlassung ist Max Kreitmeier der Einzige, der ihm die Möglichkeit bietet, etwas Geld zu verdienen. Beim Semmelausfahren lernt er die Metzgerswitwe Frau Reitgassl kennen und damit wendet sich sein Schicksal zum Besseren. Im Café Kreitmeier findet erstmals nach dem Krieg ein Silvesterball statt und alle Verwandten und Bekannten sind eingeladen. Oma Soleder hat sich hingelegt. Hermann erschrickt, als er sie um Mitternacht aufwecken will.
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- Rudi ist wieder zurück. Seine Eltern gewöhnen sich gerne daran. Weniger Freude macht ihnen ihr Sohn Maxi, der bei Familie Fröschl nicht gerade ein schönes Leben hat, zumal seine Frau vor Handgreiflichkeiten nicht zurückschreckt. Immer wieder klagt er seiner Mutter sein Leid. Als die Eltern erfahren, dass Rudi mit einer Barfrau engeren Kontakt hat, überschreitet Karl Grandauer seine Kompetenzen: Bei der Einsicht der Akten stellt er fest, dass Vera Woitschek nicht die richtige Frau für seinen Sohn ist. Mit dem Café Kreitmeier geht es weiter wirtschaftlich aufwärts. Das junge Paar aus Neuseeland führt es. Aufwärts geht es auch mit der Druckerei Fröschl und den Filmprojekten von Willy Leitner.
- 12
- BesetzungJörg Hube, Christine Neubauer, Sandra White
- CrewRainer Wolffhardt (Regie)
- GenreDramaserie, Heimatserie, Historienserie
- Staffeln1
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